{"id":901,"date":"2009-10-28T23:35:17","date_gmt":"2009-10-28T21:35:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nina-jaeger.de\/wordpress\/wordpress\/?p=807"},"modified":"2009-10-28T23:35:17","modified_gmt":"2009-10-28T21:35:17","slug":"verlaufen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.nina-jaeger.de\/blog\/?p=901","title":{"rendered":"Verlaufen"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt hatte ich schon ein bisschen Uni und so langsam war ich auch \u00fcberall einmal, wo ich zumindest in diesem Semester hin muss.<br \/>\nUnd das ist gar nicht so einfach. Das die LMU in halb M\u00fcnchen liegt, d\u00fcrfte ja bekannt sein. Man ist permanent unterwegs. Ich werde das jetzt einmal anhand meines Stundenplans ein bisschen beschreiben, f\u00fcr Menschen ganz ohne LMU Bezug. Unterteilt in zwei Abschnitte. (unschwer zu erkennen)<\/p>\n<p><strong>\u00c4u\u00dfere Anatomie<\/strong> (fett jeweils die \u00fcbliche Bezeichnung. Oder soweit ich sie so zuordnen kann, bin ja noch Anf\u00e4nger.)<br \/>\nWir starten am Montag mit einem freiwilligen Java-Kurs. (F\u00fcr alle, die das &#8222;ohne Vorkenntnisse&#8220;, das \u00fcberall stand, w\u00f6rtlich nahmen. Dementsprechen hat der Kurs auch mehr als hundert Teilnehmer) in die <strong>Oettingenstr<\/strong> 67. Das ist hinter dem Englischen Garten, in der N\u00e4he vom chinesischen Turm. Man kann hinlaufen, wenn man will (U-Bahn Giselastr.), der Normalverbraucher nimmt allerdings den Bus durch den Park. In der Oettingenstr. hockt das Institut f\u00fcr Informatik. Bis vor kurzem war dort auch das Institut f\u00fcr Kommunikationswissenschaften, das ist jetzt allerdings in der <strong>Schellingstr. 3<\/strong>. Die Bibliothek\u00a0vom IfKW ist allerdings noch dort, genauso die PCs, soweit ich wei\u00df. Es gibt dort diverse PC-R\u00e4ume, sie hei\u00dfen <em>Antarktis<\/em>, <em>Sibirien<\/em> und <em>Gobi<\/em>. Man munkelt, das hinge mit den klimatischen Bedingungen zusammen &#8211; bisher war ich nur in Gobi, da stimmt es zumindest.<br \/>\nWeiter geht&#8217;s, Analysis im <strong>Mathebau<\/strong>, Theresienstr. 39. Das ist bei den Pinakotheken und gleich beim Brandhorst. Am besten erreicht man es mit der Tram 27, Pinakotheken.U-Bahn h\u00e4tte man auch mehrere M\u00f6glichkeiten, alle sind ein wenig zum Latschen, und das tut man so auch schon genug.<br \/>\nDanach zum Proseminar ins <strong>Hauptgeb\u00e4ude<\/strong>, Geschwister-Scholl-Platz 1. Danach hatte ich diese Woche die Digitale Medien \u00dcbung, <strong>CIP-Pool Amalienstr<\/strong>. 17 , &#8222;das, was aussieht wie ein Aquarium&#8220;, hat man uns gesagt. Tats\u00e4chlich hat der Raum ein gro\u00dfes Schaufenster, in das permanent Passanten gaffen k\u00f6nnen. Jetzt, wo es fr\u00fch dunkel wird, macht ihnene das besonders viel Spa\u00df.<br \/>\nIch glaube das war&#8217;s &#8211; alles vom Montag. Dann wiederholen sich die Schaupl\u00e4tze immer mal wieder. Was noch zum Grundwissen geh\u00f6rt ist der <strong>Schweinchenbau<\/strong>, Leopoldstr. 13 (U-Bahn Giselastr.). Der ist rosa und eingenommen von Psychologie und P\u00e4dagogik. Und seit kurzem der LMU-Shop. Gleich dahinter ist die LMU-Mensa, aber da geht die Allgemeinheit nur \u00e4u\u00dferst selten hin, hab ich geh\u00f6rt.<\/p>\n<p><strong>Innere Anatomie<\/strong><br \/>\nViel komplizierter. Zwischen den Geb\u00e4uden zu wechseln kann jeder Depp, innerhalb der Geb\u00e4ude einen Raum zu finden ist dagegen schwer, das l\u00e4sst einen schon \u00f6fter an menschliche Grenzen sto\u00dfen.<br \/>\nDa gibt es einmal R\u00e4ume, die die meisten nie besuchen, die man aber schon findet, wenn man sie sucht, weil sie ganz gut ausgeschildert sind, zum Beispiel die Gro\u00dfe Aula. Das geht noch.<\/p>\n<p>Dann gibt es R\u00e4ume, die nicht ausgeschildert sind, man noch aufgrund des namens eine ungef\u00e4hre Ortsangabe bekommt, aber kl\u00e4glich an dieser scheitert. Zum beispiel mein einer Seminarraum. Da haben wir uns zum ersten Mal richtig aussichtslos verlaufen. Der ist n\u00e4mlich im Untergeschoss des Hauptgeb\u00e4udes &#8211; Dieses erreicht man vom Haupteingang, in dem man links an der Haupttreppe vorbei geht, dann die <em>erste<\/em> von vier identischen Holzt\u00fcren \u00f6ffnet (hinter den anderen drei T\u00fcren liegen H\u00f6rs\u00e4le), \u00fcber die Treppe hinter der T\u00fcr das Geb\u00e4ude verl\u00e4sst und dann, in einem Innenhof, also <em>drau\u00dfen<\/em> eine Treppe in ein Keller\u00e4hnliches Ding nimmt. Tats\u00e4chlich sind dort unten Seminarr\u00e4ume, mit Linoleumboden. Wenn es also aussieht wie in einem Container, obwohl man im Hauptgeb\u00e4ude ist, dann ist man richtig.<\/p>\n<p>Dann gibt es R\u00e4ume, die keiner kennt und wenn man sie braucht, hat die Pforte (dazu gleich mehr) gerade zu. Zum Beipsiel mein Seminarraum heute, in einem Zwischengeschoss namens von D. Da durfte ich ganz alleine hin navigieren. Ich im ersten Stock richtung D, ganz zum Ende eines Ganges, eine Treppe nach unten, vorbei an Zwischengeschoss C, vorbei an einer Baustelle, durch einen Gang, durch einen omin\u00f6sen Vorraum, wo dann irgendwo ein laminiertes Zettelchen mit Pfeil hing, dem nach, durch eine T\u00fcr: schlagartig Linoleum, Containerflair (also wohl richtig), vorbei an etlichen Seminarr\u00e4umen und schlie\u00dflich zu meinem.<\/p>\n<p>Dann gibt es R\u00e4ume, die es nicht einmal auf dem Plan gibt. Heute waren wir zu zweit auf der Suche nach einem Raum Z 008 oder so, in der Oettingenstr. Die Oettingenstr. hat nicht nur einen Lageplan, sondern auch einen Informationsschalter, aber keine R\u00e4ume mit Z. Die Abteilungen sind alphabetisch bezeichnet, etwa A-L, dann gibt es U im Untergeschoss aber kein verdammtes Z. Eventuell mag es die Lage verkomplizieren, dass sie dort gerade umbauen und \u00fcberall Schildchen mit Dingen wie &#8222;<del datetime=\"2009-10-28T20:23:27+00:00\">F<\/del> E&#8220; h\u00e4ngen, aber ein Z gibt es nach wie vor nicht. Wir sind G\u00e4nge hin und her gerannt, haben etwa f\u00fcnf kompetent aussehende Menschen befragt, ein Z hatte noch keiner gesehen. Dazu muss man allerdings sagen, dass in den G\u00e4ngen die R\u00e4ume saubl\u00f6d oder gar nicht nummeriert waren. Da war dann auf der einen Seite U-irgendwas, auf der anderen st\u00e4ndig 27. Wahrscheinlich ein voll lustiger witz unter den Insidern. Der sechste Insider kam dann auf die Idee, uns zumindest mal in Richtung der Computerr\u00e4ume zu schicken. Inhalt von Computerraum 1 kante auch kein Z 008&#8230; au\u00dfer einer, die meiste, das k\u00f6nnte eventuell Gobi sein. Witzig, es war dann Gobi. Gobi selbst schien aber auch kein Z zuhaben, nur irgendeine U-Nummer, aber was solls.<\/p>\n<p>Das Beste allerdings ist: <strong>Keiner kennt sich aus<\/strong>. Das ist \u00fcberhaupt <em>der<\/em> Grundsatz, das habe ich diese Woche gelernt. Wenn man Gl\u00fcck hat, wissen die an der Pforte, wo man hin muss. Wenn man Gl\u00fcck hat &#8211; un die Pforte offen ist. Ansonsten kennt<em> keiner<\/em> die gesuchten R\u00e4ume. Man kann schon Dozenten oder \u00e4ltere Studenten anquatschen, aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kennen die sich auch nicht aus. es sei denn, nat\u00fcrlich, man trifft auf Menschen, die zuf\u00e4llig mit den R\u00e4umen zu tun haben. Ansonsten hei\u00dft es: &#8222;Da bin ich jetzt \u00fcberfragt&#8220;, &#8222;Sie fragen aber Sachen!&#8220; oder, am besten: &#8222;Ach ja, Sie gehen da vor, runter, und dann rechts und da..&#8220; (*trommelwirbel*) &#8222;&#8230;h\u00e4ngt ein Lageplan&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt hatte ich schon ein bisschen Uni und so langsam war ich auch \u00fcberall einmal, wo ich zumindest in diesem Semester hin muss. Und das ist gar nicht so einfach. Das die LMU in halb M\u00fcnchen liegt, d\u00fcrfte ja bekannt sein. Man ist permanent unterwegs. 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