{"id":642,"date":"2009-04-01T22:43:11","date_gmt":"2009-04-01T20:43:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nina-jaeger.de\/wordpress\/wordpress\/?p=642"},"modified":"2009-04-01T22:43:11","modified_gmt":"2009-04-01T20:43:11","slug":"how-to-make-a-werbekampagne-fragezeichen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.nina-jaeger.de\/blog\/?p=642","title":{"rendered":"How to make a Werbekampagne Fragezeichen"},"content":{"rendered":"<p>Diese Woche ist eine Woche mit vielen diesen netten kleinen Zeitschnipsel. Die besagte Zerschnipselung der Zeit nervt auf der einen Seite, weil sie es einem unm\u00f6glich macht, sich hinzusetzen und etwas Sinnvolles und Langwieriges zu machen.<br \/>\nAndere Parteien profitieren enorm von der Zerschnipselung. Das Fernsehen, Zeitschriften und ihre anderen Freunde aus der Prokrastinationsparade. Um einmal ein paar zu nennen. Das sind ja Dinge, die jetzt nicht so ganz sinnvoll klingen. Sucher wir uns etwas Neues&#8230; Wie w\u00e4rs mit Affenlayoutaufgaben? Ja, ja. Das ist super.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte einzelne und doppelte Stunden ganz klasse dazu nutzen, sowas Bl\u00f6des zu machen wie Steckbriefe kopieren, Schriftarten \u00e4ndern und so weiter. Ncith besonders hirnlastig, <em>even a monkey could do it<\/em>, aber doch ein bisschen sinnvoll. Und, nun? Netter Versuch. Das Programm ein Problem festgestellt und muss beendet werden. Du m\u00f6chtest deine Hackschnitzelheizung anheuzen, aber es befinden sich keine Hackschnitzel in deinem Inventar.<\/p>\n<p>Mir ist ja der Charakter eines K13 Sch\u00fclers durchaus bekannt, vorallem wenn es um das Abgeben von Dingen geht. Deshalb st\u00f6rt es mich auch gar nicht, dass der Abgabetermin f\u00fcr die Steckbriefe schon einen Monat her ist. Ach was. Wenn es nur das w\u00e4re. Wir wollten ein kundenorientierter Konzern sein, die Abizeitungs AG, deshalb haben wir zuerst die Steckbriefe haupts\u00e4chlich handschriftlich entgegengenommen. Wir haben uns vorgestellt, das die Sch\u00fcler die bei sich haben und dann in Freistunden ausf\u00fcllen. Das hat auch geklappt, es n\u00e4mlich wenn einer seinen Fragebogen ausf\u00fcllt, prompt f\u00fcnf schreien, sie w\u00fcrden ihren jetzt auch gerne machen. Das Problem war nur, dass sie ihn dan ausgef\u00fcllt, aber nciht abgegeben haben. Okay, noch ertr\u00e4glich.<br \/>\nPlan B war, nach dem Erreichen des urspr\u00fcnglichen Abgabetermins, zu dem drei\u00dfig (von 104) Steckbriefe da waren, die jetzt nur noch digital entgegenzunehmen. Die Bequemlichkeitsfreistundenkomponente f\u00e4llt somit weg, aber das war ein Entgegenkommen von uns und wer zu sp\u00e4t kommt, den bestraft das Leben, \u00e4tsch.<\/p>\n<p>Soweit folgt es immer noch dem normalen nervt\u00f6tenden von-Sch\u00fclern-etwas-einsammel-Szenario. Ein grausames Ding. Jetzt kommt aber noch die architektonische Komponente dazu. Es ist n\u00e4mlich da, dass ich noch hundertmal meine netten Aush\u00e4nge an verschiedene W\u00e4nde f\u00fcr Aush\u00e4nge klatschen kann, es hilft nichts. Der &#8211;\u00a0nennen wir ihn einmal <em>unzuverl\u00e4ssig<\/em> &#8211; unzuverl\u00e4sslige Teil der Stufe, die Steckbriefverschluderer machen sich n\u00e4mlich auch nicht die M\u00fche, an besagte W\u00e4nde zu schauen, seit wir im Neubau sind, wo man nicht mehr f\u00fcnf Mal am Tag an ihnen vorbei rennt.<br \/>\nJetzt ist es so, dass man zu mir kommt und mir handschriftliche Zettel unter die Nase h\u00e4lt. <em>Handschriftlicher Abgabetermin war vor drei Wochen. Nur noch digital. Steht im Aushang. <\/em>Ooooh. Und was machen wir jetzt? Mailen? Wohin? <em>An die Adresse, die im Aushang steht<\/em>.<\/p>\n<p>Was kann ich tun? Die Verschluderkomponente ist eh schon so gro\u00df, das etwas wie eine Abizeitung immer nur arschknapp ( ;-) ) funktioniert. Aber ich glaube die Sache schaut noch ein ganzes St\u00fcck schlimmer aus, wenn es so viele gibt, die ihrer hochheiligen Informationspflicht nicht nachkommen. Das ist sicherlich ein anerkanntes Problem, bestimmt weinen die Kollegstufenbetreuer t\u00e4glich heimlich dar\u00fcber, weil es kein Patentrezept gibt. Vielleicht k\u00f6nnen die wenigstens\u00a0noch ein bisschen mit der Abiturzulassung drohen, <em>ich<\/em> kann das nicht. Es kann so nicht funktionieren.<\/p>\n<p>Wie denn? Es muss doch einen Weg geben. Ich kann ja auch schlecht durch Klassenzimmer ziehen. Lehrer nerven, h\u00f6h\u00f6h\u00f6. Wenn wir irgendwelche drastischen Zwangsma\u00dfnahmen treffen, die unsere Konsequenz ausdr\u00fccken sollen und und Respekt verschaffen k\u00f6nnten &#8211; wie einfach das nicht drucken, was bis da-und-da nicht da ist, sind am Ende wir die Idioten. Die unf\u00e4hige Redaktion und so. Am liebsten w\u00fcrde ich ein Maskottchen haben, so ein dickes Pl\u00fcschvieh, das die unbraven Sch\u00fcler solange mit seinen Fellpratzen festh\u00e4lt, bis sie aufgeben. H\u00e4h\u00e4. Oder ich stelle einen Krampus an, aber nur einen, der immens nach Ziegenbock stinkt, das w\u00e4re noch effektiver.<\/p>\n<p>Ich brauche bitte ganz schnell einen m\u00f6glichst perfekten Plan. Denn, achtung, little known fact: Eine Abizeitungsredaktion muss auch ein Abitur schreiben, und irgendwann haben wir nicht mehr diese netten Zeitschnipsel zur Verf\u00fcgung. Und dann kommen pro Tag zehn Mails. Ich wollte das Layout zum gr\u00f6\u00dften Teil in den Osterferien abhaken, beziehungsweise f\u00fcnf, sechs Leute an der Affenarbeit teilhaben lassen. Mit der InDesign Testversion, die ja bekanntlich nur drei\u00dfig Tage h\u00e4lt. Die da kurz einzuf\u00fchren, wie man die Schriftart \u00e4ndert, macht wenig Sinn, wenn weiterhin kein Material kommt.<\/p>\n<p>Wo kann man Pl\u00fcschmaskottchen mieten? (;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Woche ist eine Woche mit vielen diesen netten kleinen Zeitschnipsel. Die besagte Zerschnipselung der Zeit nervt auf der einen Seite, weil sie es einem unm\u00f6glich macht, sich hinzusetzen und etwas Sinnvolles und Langwieriges zu machen. Andere Parteien profitieren enorm von der Zerschnipselung. Das Fernsehen, Zeitschriften und ihre anderen Freunde aus der Prokrastinationsparade. 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