{"id":462,"date":"2008-12-19T23:33:26","date_gmt":"2008-12-19T21:33:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nina-jaeger.de\/wordpress\/wordpress\/?p=462"},"modified":"2008-12-19T23:33:26","modified_gmt":"2008-12-19T21:33:26","slug":"christmas-on-the-dark-site","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.nina-jaeger.de\/blog\/?p=462","title":{"rendered":"Christmas on The Dark Site"},"content":{"rendered":"<p>Kurz nach Eins, Matsch und Regen. Ich mit meinem Reiserucksack und der Tatsache, dass ich meine Rucksackf\u00e4higkeiten nahezu verloren habe. (Wegen andauernder Tragetaschen h\u00e4ngt der Rucksack an einer Schulter. Alles andere kam mir seltsam vor.) Ein Versuch zwischen Zur\u00fcckbleiben und den Leuten nachhetzen, die die S-Bahn erwischen wollen, obwohl man selbst nur zum Bus will. Ein reiner Akt\u00a0aus Solidarit\u00e4t und der Tatsache, dass ich mich von den Wegrennenden gar nicht so richtig verabschiedet hatte. S-Bahn hatte Versp\u00e4tung, verabschieden konnte ich mich letztendlich also doch noch.<\/p>\n<p>Mahatsch und Regen. Schlimmer kann das Wetter am letzten Schultag vor Weihnachten gar nicht sein. Gerade doch, weil ich an letzten Schultagen immer leicht malancholisch denkend versuche, alles zu begreifen. Dass das Jahr praktisch rum ist, dass schon wieder Weihnachten ist und so weiter. Ich w\u00e4re der Mensch, der in dieser Situation Stundenlang den anderen Menschen, dem Schnee und den Lichtern\u00a0zusehen w\u00fcrde, mit leisen halbweinachtlichem Balladengedudel im Ohr. Dass es mir permanent auf den Kopf sudelte, passte nicht so ganz ins Konzept.<\/p>\n<p>Restliches Konzept des Schultages: Erste zwei Stunden Gottesdiest, danach private Weihnachtsfeier des Englischleistungskurses, verlegt von der vierten Stunde auf die dritte, da n\u00e4mlich in der dritten Stunde alle des Kurses frei hatten und wir so in der Mensa essen und trinken durfen. In der vierten w\u00e4re die Mensa mit anderen Weihnachtsfeierfeiernden voll gewesen&#8230; und im Klassenzimmer datf man bekanntlich nicht essen. Die vierte Stunde h\u00e4tte ich frei gehabt, da mich aber gestern so ein paar Wirtschaftlerinnen leicht bettelnd zu ihrer Weihnachtsfeier eingeladen haben, ging ich halt da hin. Als Alternative zum Warten an irgendeinem Fenster mit Blick auf &#8230; <em>Matsch<\/em>. Die Supersause war das zwar nicht, aber dass diese Menschen ihr Klassenzimmer mit Plastikfolie ausgelegt haben, damit die doch essen d\u00fcrfen, war doch ganz nett. (Ich glaube die Supersause war im Bio LK. Die hatten das meiste Essen.)<br \/>\nIch selbst war ja schon genug belustigt \u00fcber einen energischen Vortrag der Sch\u00fclersprecher in der dritten Stunde zur \u00c4nderung der Schulvereinbarung. Besonders interessant war der Punkt \u00fcber das gef\u00e4hrliche Internet und die noch viel schlimmere d\u00e4monische Welt der &#8230; BLOGS. (Hier bitte Donner vom Band.)<\/p>\n<p>Die sind gemeingef\u00e4hrlich, besonders da die Autoren davon permanent menschenverachtende Kommentare vom Stapel lassen und jede Woche ihren Selbstmord ank\u00fcndigen. Wenn das dann jemand googelt, dann findet er diese besagten Blogs und man findet nie mehr auf der ganzen Welt Arbeit. Man kann also mit einem Vollrauschfoto seine gesamte Zukunft verbauen.<br \/>\nUnd weil ich so menschenverachtend bin, sa\u00df ich da und lachte \u00fcber den mir bescheuert vorkommenden Vortrag mit dem Gedanken im Kopf, dass neusten Umfragen zufolge nur jeder Zehnte wei\u00df, wozu Anf\u00fchrungszeichen, Plus und Minus in Google zu gebrauchen sind. Nette Tatsache w\u00e4re allerdings, dass Besitzer oder Interessenten von <em>&#8222;irgendwelche Blogs&#8220;<\/em>\u00a0 wohl mehr \u00fcber das gef\u00e4hrliche\u00a0Internet wissen als der Rest. Trotzdem werde ich auff\u00e4llig oft pl\u00f6tzlich angeschaut, wenn es um <em>irgendwelche Blogs<\/em> geht. Uhuuu.. du bist ja auch\u00a0eine von&#8230; <em>denen<\/em>. Ich bin gefangen auf der dunklen Seite des Internets. Hilfe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurz nach Eins, Matsch und Regen. Ich mit meinem Reiserucksack und der Tatsache, dass ich meine Rucksackf\u00e4higkeiten nahezu verloren habe. (Wegen andauernder Tragetaschen h\u00e4ngt der Rucksack an einer Schulter. Alles andere kam mir seltsam vor.) Ein Versuch zwischen Zur\u00fcckbleiben und den Leuten nachhetzen, die die S-Bahn erwischen wollen, obwohl man selbst nur zum Bus will. 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