Nina ist der Depp für alles :)

Sätze, die ich in der letzten Woche (die meisten heute) hören durfte.
„Nina, kannst dein Zimmer noch aufräumen? Am Freitag ist die Halloweenparty und die Freunde von deiner Schwester wollen sicher auch in dein Zimmer.“ (?!)
„Nina, kannst du einmal deiner Schwester beim dekorieren helfen?“
„Nina, bitte räum doch da deinen Müll von der Fensterbank“
„meeeeeeee-uh“ (Nina, bitte mache mir die Tür auf)
„Nina, kannst du eine CD für den Kunstunterricht machen? Wir dürfen doch Musik hören, und du musst dann da die ganzen Sachen draufmachen, den ball of twine und so.“ (Wie kommen die darauf, das ich so etwas besitze? Ja, gut, besitze ich tatsächlich)
„Nina, kannst du in den Herbstferien vormittags arbeiten? wir haben dich da jetzt einfach einmal eingetragen, sag uns, wenn du keine Zeit hast.“
„Nina, hast du noch Zeit? Da hinten ist etwas locker, das müssen wir neu machen.“ (Kieferorthopäde. Eine Stunde extra Wartezeit, obwohl ich keine Zeit gehabt hätte, aber ich habe gesagt ich hätte welche. Damit ich nicht am Vormittag dahin muss.)
„Nina, du muss dringend zum Frisör.“
„Nina, haben wir jetzt Chemie oder Englisch?“
„Nina und Steffi, könnt ihr bis nächste Woche da etwas schreiben?“
„Nina, was haben wir frei-hei?“
„Nina, kannst du mal nachschauen, wann das neue Sims für den PC und das für den Nintendo DS rauskommt?“ (morgen und am 2. November)
„Nina, kann ich mal dein Wörterbuch haben, ich hab meins vergessen.“
„Du Nina, ich hab die Fotos vergessen.“ (öfter als einmal)
„Nina, kannst du für die Halloweenparty deiner Schwester Fruchtsaftcocktails mixen?“ (Wer kommt darauf, dass ich das kann?)
„Nina, du musst mal deinen Lehrer fragen, wie der Dialekt von Einwanderen aus Jamaika ist. Oder sag was über schwarze Rapper. Das ärgert ihn dann voll.“ (Bisher habe ich das noch nicht gemacht. Aber ich mag die Geschichten von den schwarzen Rappern im Englischunterricht meiner Schwester sehr gerne. Mittagstischcomedy. Ich will wider in die Unterstufe.)
„meeeeeeeeeeee“ (Nina, ich habe kein Trockenfutter mehr.“)
„Nina, wann sind jetzt die Fotos fertig?
„Nina, wann hast due die Mailliste fertig?“
„Nina, kann ich Mathe von dir abschreiben?“
„Nina, wir müssen morgen noch die Kürbisse für die Halloweenfeier holen?“
„Nina, wie war das denn jetzt noch einmal mit dem Schokofondue?
„Nina, gehen wir dann morgen das neue Sims kaufen?“
Das reicht erst einmal. Eigentlich sollte ich dieses Woche weniger zu tun haben, wegen den vielen Freistunden, tatsächlich ist es aber mehr. Ich hatte mich heute auf einen doch eher faulen Tag gefreut. Normalerweise hätten wir nur zwei Stunden gehabt, es wurden aber noch Chemie und englisch drangehängt, damit wir nicht so viel freihaben. Ein fast ganz großer Unsinn. Die englischstunde war für die Katz, weil die blöderweise mit der Sprechstunde des Lehrers zusammenfiel, er zum Teil deswegen wegmusste, und wir die ganze Stunde brav und still Arbeitsblätter bearbeiten durften. Dafür hängen wir in Französisch jetzt wenigstens völlig hinterher. Wir hatten bisher eigentlich mehr frei als Unterricht. Aber dafür bekommen wir keine Vertretung. Vier Stunden also. wäre auch wenig gewesen, aber wir haben uns überreden lassen zu unserem schönen Nachmittagswahlfach trotzdem zu erscheinen („Wir“ sind die Steffi und ich. Wir wollten es ausfallen lassen, weil außer uns beiden niemand Zeit hatte.) und so wurde es dann doch halb drei bis zum endgültigen Ende.

 

"Aber du hast Freitag gesagt" II

derzeitige Situation: 7€ und Fotos für die Pinnwand von vier Leuten. Eigentlich hätte die Fotos ja letzten Freitag zum Entwickeln geschickt werden sollen. Das war aber nicht möglich, weil es kein einziger fertig gebracht hat, bis dahin etwas bei mir abzuliefern. Montag ebenfalls nicht. Seit Dienstag habe ich jetzt Fotos von zwei Leuten, die muss ich noch scannen, dazu bin ich noch nicht gekommen und digitale von zwei anderen. Jetzt weiß ich nicht mehr, was ich tun soll. Ich bin schon zu einzelnen hingegangen, von denen ich wusste, dass sie Fotos haben und sie gebeten, mir die bitte endlich mitzubringen. „Ja ja klar, bring ich morgen mit.“ Das tun sie aber im Normalfall sowieso nicht. Dann habe ich gesagt, dass ich die Bilder schon vorsortiert haben möchte, also bitte nicht alles, sondern nur das, was man selbst auch entwickeln lassen würde. Ja. Jetzt bekomme ich pro Person im besten Fall fünf Fotos. Scheinbar muss ich doch selbst die ganzen Ordner mit Berlinfotos online durchsortieren (was ich ansonten nur für Sophie, die für ein Jahr in Amerika ist und mich selbst gemacht hätte), sonst komme ich auf keinen grünen Zweig. Wenigstens kann ich auf die Berlinfotos zugreifen. Aber wie bitte schön soll ich an alle anderen Fotos kommen? Die angeblich so tollen aus Spanien, wo einige aus der Klasse in den Sommerferien zusammen waren. Die Fotos interessieren mich ja auch, vor allem weil ich von der Spanienfahrt gar nichts wusste.

Nur wie bringe ich diese Leute dazu mir endlich diese Bilder zu geben? Ich habe damals für Berlin ein Fotoalbum eingerichtet und eigentlich habe ich mir vorgestellt, dass da ab und zu Mitschüler Bilder hereinstellen. Das funktioniert aber nicht. Es ist nämlich so, dass die meisten nicht verstanden haben, wie man das genau macht. Ich glaube ja, sie haben es nicht versucht. Andererseits weiß die Hälfte ohnehin nicht, wie denn Bilder ins Internet kommen. Das bringt ihnene auch niemand bei. Wo denn auch? Informatik? Wir sind im Moment viel zu beschäftigt die Funktionsweise des Kugelschreibers zu erforschen. (Als einfaches Beispiel für einen Automaten. Trotzdem. Was interessiert mich das? Ich fresse einen Besen wenn ich für mein weiteres Leben wissen muss, dass man den Automaten „Kugelschreiber“ durch drücken vom Status „Mine drin“ zum Status „Mine draußen“ umschaltet.) Ja ja. Ich bin auch noch so blöd zu glauben, dass man Mitschüler dazu bewegen kann das Internet für so etwas Sinnvolles zu nutzen. Das ist schon oft genug schief gegangen.

Heute hat Luisa zu mir gesagt: „Ich würd halt diesmal auch Fotos von Jungs mit hinhängen. Weil auf den von den Mädchen immer nur Mädchen drauf sind.“ Hm. Gut gesagt. Aber bei denen rede ich noch mehr an die Wand als bei den Mädchen. Ich habe auch erst von einem meinen einen Euro bekommen. Ich finde das schon ziemlich erbärmlich. 

Eigentlich hätten sie es verdient, dass ich sie die ganze Sache abblase. Aber dafür ist mir persönlich das eigentlich zu wichtig. (Alleine schon, weil die Pinnwand viel privater ist als das Internet und man da auch die Fotos aufhängen kann, die man lieber nicht ins Internet stellt.)

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Dieses ( ;-) ) Blog besteht seit Mai 2005, seit August 2006 unter wordpress. Das Derzeitige Layout basiert auf daleri-sweet, dass für diese Zwecke ein bisschen verändert wurde. Die, die aus dem Text lachen, wurden von Chris zur Verfügung gestellt. :)

Alles, was sich hier befindet und kein Halsband keinen Link oder anderweitigen Hinweis trägt, gehört mir. Sollte sich doch einmal ein fremdes Haar in meiner Suppe verirrt haben, genügt ein Hinweis per Mail, und unser fachkundiges Personal wird den angesprochenen Fremdkörper entfernen.

Und da ich glücklicherweise nciht die Mache habe, das Internet zu zensieren, distanziere ich mich hiermit von allem, was auf von mir verlinkten Seiten steht. (>Haftungsausschluss)

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Alles, was kein Halsband keinen Link oder anderweitige Beschriftung trägt, gehört mir. Das gilt auch für die Fotos. Zumindest ist das mein Stand der Dinge – sollte sich doch einmal ein fremdes Haar in meiner Suppe verirrt haben, genügt ein Hinweis per Mail, und unser fachkundiges Personal wird den angesprochenen Fremdkörper entfernen.

Da ich glücklicherweise nich die Macht besitze, das Internet zu zensieren, distanziere ich mich hiermit von allem, was auf von mit verlinkten Seiten steht. (->Haftungsausschluss)

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"Aber du hast Freitag gesagt!"

Manche Dinge sind kompliziert. Da gab es letztes Jahr diese Fotos an der Pinnwand im Klassenzimmer. Die habe ich damals entwickeln lassen und an einem Nachmittag im Klassenzimmer hingehängt. Überraschung und so. Hat geklappt damals. Und jetzt? Vor Wochen kamen schon die ersten zu mir von wegen „Ja Nina, kannst du des denn nicht wieder machen?“ Ich kann schon. Das Problem liegt da aber ganz woanders. Es folgt eine ganz unglaubliche Tatsache, die einigen Menschen ihr Weltbild völlig zerstören wird. Fotos. Kosten. Geld. Das ist tatsächlich so. Und zwar gar nicht so wenig. Die Wand letztes Jahr hat 20€ gekostet, das habe ich gezahlt, weil ich kann ja schlecht von anderen Leuten Geld verlangen, wenn sie vorher noch gar nichts davon wissen, eventuell die Fotos gar nie wollten (Oder das behaupten. Das Gegenteil zu beweisen wäre nicht so einfach.). Das wäre bestimmt moralisch nicht ganz korrekt gewesen. :) Aber da teilweise mit Dingen, die ich gekauft habe, ganz böse umgegangen wird, will ich nichts mehr aus eigener Tasche zahlen. Weder Luftballons noch Luftschlangen noch Tröten, nicht, wenn alles nach einer Stunde wieder im Mülleimer landet. Gut, was soll man auch mit Luftschlangen noch groß anfangen… aber man hat schon gemerkt, dass einigen Leuten das völlig egal ist, solange sie es nciht zahlen müssen. Prinzipiell. Nicht nur bei Luftschlangen. Also, habe ich mir gedacht, etwa 25€ für 24 Schüler, das müsste machbar sein. Jeder einen Euro. Und danach darf dann jeder auch Fotos im Wert von einem Euro behalten. Sonst mache ich das nicht mehr. Außerdem sollten bitte alle, die Fotos besitzen, mir die irgendwie zukommen lassen. Ich bin da ja flexibel. Ich nehme alles von analogen Fotos bis zu meinetwegen USB-Sticks. Das ganze habe ich dann nett auf eine DIN A4 Seite geschrieben und ausgeteilt. Das war letzten Freitag. Eine Woche habe ich ihnene Zeit gegeben für das Geld und die Fotos, das heißt bis morgen, damit ich am Wochenende bestellen kann.

Gerade ist Donnerstag. Nachmittag. Soll ich sagen, wie viele Leute schon einen Euro gezahlt haben? Tipp: Die Zahl liegt unter zwanzig. Um genau zu sein sind es drei. Obwohl ich es immer wieder gesagt habe. „Hat jemand noch einen Euro für mich“, habe ich am Montag gesagt. „Warum?“ wurde ich gefragt. „Wegen der Fotos. Steht auf dem Zettel, den ich ausgeteilt habe.“ Der fragende Mitschüler fand den Zettel. „Soll ich das etwa lesen?“ Äh.. ja? Der Zettel wurde so konstruiert, dass man auf den ersten Blick erkennt, dass er gar nicht für Eltern, zum Beispiel, sein kann.

„Hat jemand einen Euro dabei? Und denkt bitte an die Fotos“, habe ich am Dienstag gesagt. „Aber du hast Freitag gesagt!“ Ja, aber ich habe bis Freitag gesagt und da gibt es einen kleinen Unterschied: Nämlich den, dass man auch durchaus vor Freitag abgeben kann. Und dass Freitag wirklich der letzte Zeitpunkt ist. Am Montag bring mir das alles gar nichts mehr. Man sollte also mindestes für Donnerstag alles fertig haben, weil man sehr oft alles dann morgens am Frühstückstisch liegen lässt. In diesem Fall hätte man dann noch den Freitag. Aber gut.

„Hat jemand den Euro dabei?“, habe ich am  Mittwoch gefragt. Kein Erfolg. Fotos selbstverständlich noch weniger. „ich habe welche, aber die sind alle im Fotoalbum“, hat die Egga gesagt. Ich habe ich gesagt, sie solle mir das Fotoalbum mitbringen, das ginge schon in Ordnung, scanne ich die Fotos halt.

Heute  habe ich es glaich ganz gelassen zu fragen. Vielleicht weil die Egga mir gleich entgegen kam: „Ich hab das Fotoalbum vergessen.“ Schon klar. Ich meine, verständlich. Passiert eben. Manchmal vergisst man solche Sachen eben von einem Tag auf den anderen, aber solange man dann noch einen weiteren Tag Zeit hat ist das nicht schlimm. Nebenbei habe ich heute in Informatik eine Liste herumgegeben, auf der jeder seine E-Mail Adresse eintragen sollte. Daraus wollte ich dann eine Liste machen. Ich fände das praktisch. Dann könnte man unter umständen mehr über das Internet regeln. Gerade solche Dinge wie Fotoseiten und dergleichen. Es sind nämlich mehr Leute aus unserer Klasse häufig im Internet als ich immer geglaubt habe. Eigentlich fast jeder. Tatsächlich habe ich jetzt fast alle Adressen, als ich vor einem halben Jahr schon einmal den Versuch gestartet habe, waren es nur etwa zehn. „Und wozu brauchst du das denn schon wieder?“ Jaja, die Welt ist schon freundlich. Ich mein ja nur. Es macht sich seit Jahren keiner die Mühe, Adresslisten zu erstellen, in allen anderen Klassen schon, und irgendwie muss man seine Mitmenschen ja erreichen können. Aber scheinbar nerve ich nur.

Eigentlich hatte ich gehofft, dass jemandem beim Schreiben die Sache mit dem Euro wieder einfällt, aber das hat nicht geklappt. Schade.

Morgen ist Freitag. Wie viele Schüler werden schätzungsweise Fotos dabeihaben? Zwei?

Mr D is a rockstar

Es gibt ein paar Dinge, da habe ich noch keinen gefunden um darüber zu sprechen. Also derzeit habe ich da niemanden. Früher habe ich oft Dienstagnachmittag mit der Janina zusammengearbeitet. Mit der konnte man über sowas reden. „Ich habe mir gestern jetzt endlich die BBC Version gekauft“, hat sie zum Beispiel einmal erzählt. Doch, mit der Janina konnte ich über „Stolz und Vorurteil“ reden. Unser Lieblingsthema. Das war tatsächlich so. Ich besitze nämlich die BBC Version, die Neuverfilmung und das Buch. Janina hatte die Filme. Das reichte auch schon zum reden. Wir konnten dann die Szenen vergleichen. Teilweise ist das sehr interessant, weil bei der Neuverfilmung die Atmosphäre völlig verändert wurde. Bei der BBC Version gibt es bei Mr Darcys erstem Antrag zum Beispiel keinen Regen, keine dramatische Musik und das ganze spielt auch nicht im Freien.

Über so was konnte ich mit der Janina reden. Ich habe jetzt schon versucht mehreren Leuten die BBC Verfilmung einzureden, aber sie wollen sich keine viereinhalb Stunden „Stolz und Vorurteil“ antun. Kann man schon nachvollziehen. Teilweise. Das eigentliche Problem ist dabei nicht direkt der Regen und die dramatische Musik bei der Neuverfilmung, sondern Mr Darcy. Es gibt da ja ein paar Anhänger des ersten Mr Darcy, Colin Firth. Nehmen wir das einmal „Bridget Jones“, was ja auch an „Stolz und Vorurteil“ orientiert ist. Da gibt es einen Mr Darcy. Ich habe einmal gehört Helen Fielding, die Autorin hatte während des ganzen Romas den Colin Firth Darcy im Kopf. Dann gab es die Verfilmung von „Bridget Jones“ – mit Colin Firth als Mr Darcy. Im zweiten Teil des Romans ist es dann so, dass sich Bridget und ihre Freunde in Problemsituationen die Szene aus „Stolz und Vorurteil“ ansehen, in der Mr Darcy in den See springt. Achja, dann gibt es da noch ein Interview zwischen Bridget und Colin Firth, Hauptsächlich über Mr Darcy. Das wurde teilweise auch verfilmt, aber nur als Extra, da eine Renée Zellweger als Bridget Jones, ein Colin Firth als Marc Darcy und ein Colin Firth als Colin Firth zu verwirrend gewesen wären. Es gibt diese Szene nur auf der DVD des zweiten „Bridget Jones“ Films.

Was ich eigentlich sagen will: Keiner kennt den Colin Firth Darcy, was eine große Bildunglücke ist, da man so nicht einmal „Bridget Jones“ verstehen kann. :) Und, was auch noch wichtig ist: Es gibt eine Darcyfangemeinde.

Gestern war mir dann sehr langweilig. Heraus kam, dass Mr Darcy ein Rockstar ist. Das darf man jetzt nicht so ernst nehmen. Das ist eine Anspielung auf die Darcyfans und außerdem ist das Wort „Rockstar“ auch nicht mehr das, was es einmal war. Es gibt sogar einen Webring „for pages that rock“, jedes Mitglied hat dann ein Bild mit „I’m a rockstar“ auf seiner Seite. Sehr originell. Jedenfalls ist Mr Darcy auch ein Rockstar. :) Ein bisschen manipuliert ist da schon, die Sonnenbrille war eigentlich da nicht und die Jacke ist auch verändert.
Mr Darcy is a rockstar

Schön ist das nicht, ich weiß. Ich wollte nur einmal etwas anderes machen. Gestern habe ich das dann Annabella gezeigt. Sie hat mich gefragt, wer das ist. Ich habe gesagt, sie soll raten. Und Annabella hat geraten. „Diederichs“ hat sie gesagt. Sie hat Mr Darcy für Mr D gehalten.

Hm. Jetzt fällt mir auf, dass ich mir schon die ganze Zeit gedacht habe, dass Mr Darcy mich an jemanden erinnert. Aber ich habe es dann darauf geschoben, dass ich schon soviele Colin Firth Filme gesehen habe, dass mich Colin Firth Darcy einfach an einen Colin Firth in einer anderen Rolle erinnert.

So, ich gehe jetzt weg vom PC, schließlich habe ich morgen Schule, unter anderem Erdkunde Geographie bei Mr Darcy. (Danke Annabella ;) ) 

Sehr geehrter Herr Gottschalk,

Hiermit möchte ich mich für Ihre Sendung „Wetten Dass…?“ bewerben. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Schüler habe ich mir eine ganze reihe von seltsamen (und gleichzeitig unnützen) Fähigkeiten angeeignet. Ich wette nun anhand eines selbst erstellen Arbeitsblattes, einer Stegreif- oder Schulaufgabe den jeweiligen Lehrer zu erkennen, der dies erstellt hat. Bei genauerer Beobachtung fällt auf, dass jeder Lehrer stets „seine“ Schriftart benutzt. Auch kann man dies an Merkmalen wie der Platzierung der Überschrift, Größe dieser etc. erkennen. Gleichzeitig spielt die Formulierung auch eine sehr große Rolle, besonders auffallend ist es, wenn der Ersteller des Arbeitsblattes etwas hervorheben will. Einige bevorzugen hier eine Vervielfachung der betonen Vokale, beispielsweise („gaaaaanz“), andere verdoppeln oder verdreifachen gleich das ganze Wort („ganz, ganz“), wieder andere greifen auf kursive oder seltener fette Schrift zurück („ganz“ oder „ganz„). Ein weiteres Kennzeichen kann die Strukturierung des Arbeitsblattes überhaupt sein; einige Lehrer verwenden hauptsächlich Tabellen, andere gar nicht. Hier sollte man auch besonders auf ungewöhnliche Zeichen achten, häufig verwendet bei Aufzählungen. Mit dieser außergewöhnlichen Fähigkeit möchte ich gerne in Ihrer Sendung auftreten, da sie an sich weder sinnvoll noch nützlich ist und ein Auftritt in Ihrer Sendung scheint mit der einzige Verwendungszweck hierfür zu sein.

Mit freundlichen Grüßen,

Nina Jäger

Hahaha, nur Spaß. Aber Lehrer an Arbeitsblättern erkennen kann man wirklich. Leider nimmt die Zahl der Lehrer, die Arbeitsblätter nur aus Arbeitsblätterheften kopieren zu. In Religion zum Beispiel. Und Arbeitsblätter gibt es auch nicht in allen Fächern.

Vielleicht ist Informatik das langweiligste Fach der Welt

Ich bin gerade noch dabei das herauszufinden, aber Informatik hat sehr gute Chancen. Einzelne Stunden sind ganz gut zu ertragen. Doppelstunden nicht. Die sind wie eine Überdosis Schlaftabletten. Einzeln geht das schon, aber zu viele verträgt der Mensch dann doch nicht optimal. Es gibt die harmlose Langeweile, die hat man manchmal zu Hause, wenn nichts los ist, und man einfach nichts oder nur sehr wenig sinnvolles macht. Dann gibt es den Informatikunterricht, bei dem man denkt, man muss sterben, so langweilig kann das sein. Medizinisch gesehen kann man ja nicht von Langeweile sterben, aber man kann sich ganz sicher so fühlen. Man sitzt dort, man kann nicht weg, man kann nicht zu hören, man kann nicht weghören, man kann nicht singen, man kann nicht wirklich schlafen. Es ist schrecklich. Man starrt eineinhalb Stunden auf einen gesperrten Bildschirm (damit wir schön zuhören können) und man lernt Dinge, wie dass ein MP3-Player an oder aus sein kann. Ehrlich gesagt habe ich schon vor Jahren aufgehört, mehr als 15 Minuten pro Stunde zuzuhören. Ich habe dadurch eigentlich keine Lücken und die Aufgaben kann ich mindestens so gut wie jeder andere. Mein Gehirn hält das keine 45 Minuten pro Informatikstunde durch. Ich würde da wahnsinnig werden. Ich würde quer über mein Heft „Warum? Warum?“ schreiben müssen. 

 

Heute habe ich Ohren für meine Maus gebastelt, nachdem Anna und ich mehrmals die Kugel aus ihr entfernt haben und hin und her geschossen haben. Tasthaare hat sie auch bekommen. Danach habe ich angefangen ein schematisches Bild vom PC Raum anzufertigen. Das wird eine wissenschaftliche Studie darüber, warum es für Schüler doch möglich ist, frei im Internet zu sein während der Rest der Klasse gesperrte PCs hat. Habe ich noch nie gemacht und werde es auch nicht tun. aber man kann es. :) Leider ist der Zettel noch lange nicht fertig. Da werde ich noch ein paar Donnerstage brauchen. 

 

Meine Schwester sagt, sie wisse gar nicht was ich habe, Informatik sei doch toll. 

 

Haha. 

 

In diesem Schuljahr waren wir bis jetzt in Deutsch etwa doppelt so lange an nicht gesperrten PCs wie in Informatik. (Bisher sechs Stunden Informatik, drei Stunden Deutsch im Computerraum. Soviel dazu.) 

..und es ist doch schön.

Und jetzt kommt das, was der SZ scheinbar nicht gefallen hat

Ich glaube die Süddeutsche Zeitung hasst mich. Ich habe damals, vor ganz langer Zeit, ein Sommerbild dahin geschickt, an den Lokalteil, weil die im Sommer immer fünfzig Bilder abdrucken. Meins haben sie aber nicht abgedruckt. Am Bild kann es nicht liegen, weil es so schön ist, dass ich fast weinen muss, wenn ich es anschaue. ;) Die haben sogar ein Bild von einem Wirsing abgedruckt! Oder Bilder von Tieren aus dem Zoo. Oder Bilder, die schon zwanzig Jahre alt waren. Oder welche die „digital bearbeitet“ waren, also völlig verändert. Aber mein Bild mochte keiner. Ich hoffe den Menschen ist klar, dass sie mir mit dieser diskriminierenden Aktion einen Großteil meiner Lebenfreude genommen haben.

Spaß beiseite. :) Da ist das Bild. Einmal darauf licken um es ganz ganz groß zu sehen. Leider stören die unscharfen Blümchen außenrum ein bisschen, aber deshalb ist es auch nicht recht viel hässlicher.

..und es ist doch schön.

 

 

Zufall

Keine Schule heute. Ich bin trotzdem sehr müde weil ich den ganzen Tag in Ingolstadt. Danach waren da dann noch die Hausaufgaben. Sehr interessante Sache. Da war einmal Physik. Schüler, die das auf Anhieb gleich im Kopf rechnen können, dürfen das auch. Nicht so physikbegabten Schülern wird geraten, das vielleicht auf Papier zu rechnen. Nein, ich halte mich nicht für physikbegabt, und somit wurden es drei Seiten. Gleichzeitig komme ich mir bestraft vor, weil ich genau weiß, dass der arbeitsfaule Schülerprototyp die Hausaufgaben nicht schriftlich machen wird und dann erzählen wird, er habe es im Kopf gemacht. Das ist meistens so. Ich komme mir vor, als müsste ich Strafarbeiten machen, genauso wie in anderen Fächern. Eigentlich habe ich bis jetzt in dem Jahr zuviele Hausaufgaben gemacht. Das lag aber eher an Missverständnissen oder Freistundenlangeweile…  aber gut, dann mache ich eben drei Seiten Physikaufgaben, es schadet mir ja nicht. Obwohl ich für dieses Halbjahr schon fast aus dem Schneider bin. Da Exen laut Lehrer fast schon angesagt werden, und das „Zufallsprinzip“ bei der Schülerauswahl zur Ausfrage gar nicht zu zufällig ist, wie es sein sollte, also die Wahrscheinlichkeit ist bei manchmal Schülern höher als bei anderen. Ich werde das jetzt einmal erläutern (: Man hat eine Klasse mit 24 Schülern, die in zwei Blöcken (mit jeweils vier Plätzen pro Reihe), dazwischen ein Mittelgang, im Physiksaal sitzen. Lehrer fordert einen Schüler auf, eine Zahl zwischen eins und 14 zu sagen, dann wird auf dem Sitzplan von vorne nach hinten durchgezählt, erst der Fensterblock. Bisher ist ja dann noch alles sehr zufällig. Weniger zufällig wird es auch noch nicht, wenn man den Schüler, der das letzte Mal ausgefragt wurde bittet, eine Zahl zwischen eins und 24 zu sagen. Schüler, der als letztes ausgefragt wurde ist die Carina, zwei Plätze naben mir. Carina sagt: „14“, Lehrer zählt, Anna ist 1, Nina ist 2, dann weiter nach hinten, Block ist bald aus, und (und das ist das unzufällige) man fängt wieder bei diesem Block an. Ach ja, ich war dann die 14. Schon seltsam. Ich meine, besser, wenn ich jetzt ausgefragt werde als später, aber immerhin ist dann die Change für jemanden wie mich um 100% höher und Schüler 24, also der Schüler, der normalerweise der Letzte wäre, wird gar nicht gezählt, weil einige doppelt gezählt werden und man mit „24“ dann gar nicht bis Schüler 24 kommt. Das stört mich dann schon. Aber welches Lehrerzufallsprinzip ohne zufallszahlenauswählendes Hilfsmittel, wie dem Würfel, ist schon ganz zufällig? Das Liste-Stift-Verfahren zum Beispiel. Der Lehrer lässt einen Stift auf die Klassenliste fallen und der entscheidet dann. Der Stift fällt aber praktisch nie parallel zu den Zeilen in der Liste, also ist das doch sehr eine Interpretationssache. Wenn man einmal davon absieht, dass die Wahrscheinlichkeit da auch nicht immer gleich hoch ist.  Und wie mach man es, wenn der Stift etwa einen Zentimeter unter dem letzten Schüler landet? Kommt dann der letzte Schüler dran, obwohl bei allen anderen Schülern in diesem Abstand unter ihnen ein anderer wäre? Das ist ja moralisch ganz verkehrt (: Es wird aber trotzdem so gemacht, da ein Zentimeter nicht genug Grund ist, den Stift noch einmal zu werfen, da sich besonders die Lehrer, die das ganze mit geschlossenen Augen machen, doch sehr freuen, wenn der Stift überhaupt auf der Liste landet und nicht gleich vom Pult herunterrollt. 

 

Früher gab es da noch die Möglichkeit mit dem Datum. Sehr, sehr dumme Idee. Wir waren damals 34 Schüler und ich glaube schon, dass man sagen kann, dass Schüler 32 bis 34 doch mysteriöserweise nie ausgewählt wurden. Schüler 31 hatte da auch noch meistens Glück. Ein Schuljahr ja nicht viele 31. Der 31. Dezember ist frei, Juli und August auch… da bleiben nicht mehr viele.  

 

Wenn es doch so etwas wie völlige Zufälligkeit geben würde. :) Das wäre zu schön für solche benachteiligten Menschen wie mich, die den kürzesten Namen in der ganzen List haben. Die einen haben ganz lange Vornamen, die anderen ganz lange Vornamen, die man ohnehin nur verkürzt verwendet. „Jäger, Nina“ ist da nicht sehr vorteilhaft. Und dann bin ich da noch genau in der Mitte dieser bösen Liste. 

 

Ja, ja. Ich böses Kind habe ja gar kein Vertrauen in die lieben Pädagogen. Habe ich im Moment wirklich nicht. Aber das ändert sich schon wieder, spätestens wenn nach den ersten Exen sämtliche weniger zufällige Zufallsprinzipien durch das Noten-Ausgleichen-System ersetzt werden.