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	<title>rainbows and unicorns*</title>
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		<title>Mir ist ja die WM egal.</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 16:37:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Fußball ist mir einfach unsympathisch. Ich wurden an einem Montagmittag geboren. Das war 1990. Der Tag davor war ein, wie das für Montage so üblich ist, Sonntag. An diesem Sonntag hat die deutsche Fußballnationalmannschaft gegen die holländische gewonnen und Rudi Völler war angespuckt worden. An dem Tag, als ich nun geborgen wurde, war das das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fußball ist mir einfach unsympathisch.</p>
<p><span id="more-880"></span></p>
<p>Ich wurden an einem Montagmittag geboren. Das war 1990. Der Tag davor  war ein, wie das für Montage so üblich ist, Sonntag. An diesem Sonntag  hat die deutsche Fußballnationalmannschaft gegen die holländische  gewonnen und Rudi Völler war angespuckt worden. An dem Tag, als ich nun  geborgen wurde, war das das Thema auf dne Krankenhausgängen, hat man mir  erzählt. Ich finde diese Tatsache ganz in Ordnung, wenn sich mein  Zeitstrahl ein bisschen mit dem der restlichen Bewohner Deutschlands  überschneidet. Es ist kein Mauerfall oder so, was da <em>Forrest Gump</em>ig  im Hintergrund abläuft, aber immerhin eine Völlerbespuckung, die es  sicher hin und wieder in doofe &#8220;Früher Mal&#8221;-Fernsehshows schafft.</p>
<p>Wir haben uns damals für friedliche Koexistenz entschieden, die WM  und ich. Ich hatte kein besonderes Interesse an ihr, und die WM verstand  das auch widerwillig, nachdem ich sie darauf hingewiesen hatte, dass  ihr Interesse an mir auch nicht besonders ausgeprägt war. Das ging etwa  gut, bis zur letzten Fußballweltmeisterschaft und der Premiere der  feierlichen Manifestation der Schlandmentalität.</p>
<p>Heute ist ein Freitag, es ist Vorrunde und nein, ich habe nicht  Geburtstag, falls das jemand denken sollte, bei dem großartigen ersten  Satz dieses Schriftstückes. Es ist Vorrunde. Und ich bin hier alleine in  meinem Protest. Er wird nicht so recht akzeptiert, der Protest. Ich  fühle mich wie ein Erdbeerallergiker auf einer Erdbeerparty. Wenn ich  sage: &#8220;Ne, ich darf keine Erdbeeren&#8221; gucken sie mich meitleidig an, weil  ich ja offenbar niemals die fantastischen Freuden des Erdbeeressens  erlebt habe und murmeln: &#8220;Willst du nicht vielleicht doch ein bisschen?&#8221;<br />
Die Schlandbewegung der letzten Jahre sorge nämlich still und heimlich  auch dafür, dass man sich nicht einmal mehr in weibliche Klischees oder  Inkompetenzen flüchten kann, denn schlanden kann jeder.</p>
<p>Aber ich bleibe jetzt auch mal stur. Here is why:</p>
<p>Ich schätze die potentielle völkerverbindene Komponente einer  Fußballweltmeisterschaft. Wirklich. Als sie in Deutschland stattfand,  war ich zum Teil in Bangkok. Und ich fand es unglaublich gut, dass es  dort Großleinwände gab, für die, die sich trotz der Zeitverschiebung  mitten in der Nacht Fußballspiele angucken wollten. Das ist gut. Das ist  wie Oscars gucken. Und das macht bekanntlich auch nicht jeder.<br />
Ich finde es auch gut, von Bangkok zurück zu flieger, über Dubai, mit  einem Flugzeug voller Fans der <em>Soccer(r?)oos</em>, die für ein, zwei  Spiele nach Deutschland fliegen, obwohl man so Australiern in dieser  Disziplin keine besonderen Chancen voraussagt. Das ist alles schön und  gut.</p>
<p>Meanwhile in Schland.<br />
Es gibt Menschen, die gucken gerne Fußball. Die gucken auch gerne die  Fußballweltmeisterschaft. Okay, das kann man nachvollziehen. Und dann  ist da der Rest, der alle vier, vielleicht auch zwei, Jahre vor  Patriotismus auf die Knie fällt und sein Gefährt in schwarz-rot-goldene  Merchandising Produkte tunkt.<br />
Und wozu denn nochmal genau? Ach ja, elf so Männer. Vielleicht habe ich  deshalb ein Problem mit den ganzen Dingen, die da so ablaufen, weil eine  Fußballmannschaft und die Reaktion auf diese geradezu antogonistisch  gegen mein persönliches Gedankenzeug werfen, was ich inoffiziell als  &#8220;Prinzipien&#8221; bezeichnen würde, offiziell halte ich den Begriff aber für  zu posh.<br />
Eine Fußballmannschaft setzt sich aus Menschen zusammen, die nicht ich  da hin getan habe. Eigentlich ist das sehr undemokratisch, aber im  Kontext interessiert das, vermutlich zu Recht, niemanden. Es geht ja um  die Beine und nicht ums Hirn, da kann man schon mal akzeptieren, dass man selbst mit den Leuten, die da &#8220;für uns&#8221; Fußball spielen, überhaupt nichts zu tun hat. Denn: Das  gemeine Volk hat so oder so keine Ahnung davon, was gut ist im Fußball.  Und das trifft auch mich sogar zu, allerdings würde ich auch jene  Entscheidung nicht treffen wollen, ich weiß ja, was ich nicht weiß.<br />
Damit kann noch gelebt werden. Zumindest ich kann das ja ganz gut. Aber  ich bilde mir auch nicht ein, Männern in kurzen Hosen zuzugrölen zu  müssen, die hätten gefällst<em> für Deutschland zu kämpfen</em>.<br />
Ich denke, Fußballer sind ein bisschen doof. Oder, anders gesagt, sie  verfügen nicht über eine von mir präferierte Form von nach außen  gezeigter Intelligenz. Ich glaube nämlich, Fußballer, insbesondere  Nationalspieler, müssen ein furchtbar interessantes Leben haben. Was die  rumkommen! Und wen die alles treffen! Die ist doch ziemlich toll.  Bestimmt. Aber darüber sprechen die ja nicht. Man weiß nicht warum,  schließlich können sie nicht so eindimensional sein, denn in der Regel  umfassen die interessen außer Sport auch andere Aspekte des ganz  normalen Alltags, wie beispielsweise schöne hirnunbetonte Blondinen und  coole Hi-Society-Events. Das könnte man fast als Ignoranz bezeichnen.  Nun ja. Wenigstens geht ein bisschen was in die Richtung Charity. Aber <em>Charity</em> ist natürlich auch vorallem hip.<br />
So. Eigentlich, so ganz ehrlich, finde ich Fußball sehr unsympathisch.  Es ist geprägt von überselbstsicherem Auftreten, milde ausgedrückt. In  einer Person kann ich das nicht leiden. Nein, ich halte niemanden  unverdient für großartig. Ich finde niemanden aufgrund seiner  Nationalität super. Warum auch? Muss man einer Fußballmannschaft anders  begegnen als Menschen?<br />
Und dazu kommt von außen die gebrüllte Aufforderung an Perfektion. So.  Perfektion stinkt. Perfektion ist langweilig und unmenschlich. Die  Forderung an eine Menschengruppe, mit maschineller Fehlerlosigkeit zu  agieren und ihnen andersfalls mit Aggression zu begegnen, halte ich für  unfair.<br />
Und da ist Fußball wohl extrem.  Der Vorteil von Weltmeisterschaften ist wohl, dass man da seine Aggressionen bündeln kann, und gemeinsam für Schland und gegen was-auch-immer sein kann. Andere Mannschaften, Schiedsrichter. Und am Ende ist es völlig legitim, zu hohe Forderungen zu stellen, wochenlang im Fanrausch Autohupen zu missbrauchen und dann auch noch den schlechten Verlierer zu spielen. Gemeinschaftlich ist das okay, ist ja Schland und WM, das muss man akzeptieren.</p>
<p>Auf Kommando und alle zwei Jahre, wenn die Schlandmaschine wieder anläuft.</p>
<p>Ich finde das nicht gut. Ich mag sympathische und unperfekte Menschen und Dinge.  Und Menschen und Dinge mit Humor. Und Fußball ist sowas von nicht <em>so</em>. Ich glaube auch nicht, dass ich aufgrund meiner (halben) Staatsangehörigkeit irgendwelche Dinge unterstützen müsste, die ich sonst nicht unterstützen würde. (Weichklopfen kann man mich allenfalls mit dem angebot, einer interessanten Beobachtungsmöglichkeit des menschelichen Sozialverhaltens. Aber das ist auch mit Spielverderbertum verbunden, also relativiert sich der Nutzen für Schlandanhänger auch hier. )</p>
<p>Kurz: Fußball ist mir einfach unsympathisch.<br />
Und wenn man sympathisch sein will, dann akzeptiert man diesen Umstand bitte auch. Danke.</p>
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		<title>Lemurcontent</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 02:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Vorhin habe ich eine Speicherkarte wieder gefunden, und zwar die mit Bildern von Singapur und so. Das war die, von der ich dachte, ich hätte sie im Flugzeug liegen lassen. Wie sie vom Flugzeug in meine Schreibtischschublade kam, ohne dass ich sie angefasst habe (vermisste die bereits beim Auspacken) ist mit nicht bekannt und auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorhin habe ich eine Speicherkarte wieder gefunden, und zwar die mit Bildern von Singapur und so. Das war die, von der ich dachte, ich hätte sie im Flugzeug liegen lassen. Wie sie vom Flugzeug in meine Schreibtischschublade kam, ohne dass ich sie angefasst habe (vermisste die bereits beim Auspacken) ist mit nicht bekannt und auch ein bisschen egal.<br />
Jedenfalls sind da Bilder vom Singapore Zoo auch drauf gewesen und zur Wiederfindenfeier gibt es jetzt ein paar Lemuren von Nahem. In dem Zoo laufen die nämlich frei in einem Affen-Vogel-anderes-Zeug-Haus herum und man könnte sie praktisch anfassen, wenn niemand aufpasst.<br />
<a rel="lightbox[10]" href="http://www.nina-jaeger.de/wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/lemur_01.jpg"><br />
<strong>Lemuren</strong></a><br />
<a rel="lightbox[10]" href="http://www.nina-jaeger.de/wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/lemur_02.jpg"></a><a rel="lightbox[10]" href="http://www.nina-jaeger.de/wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/lemur_03.jpg"></a><a rel="lightbox[10]" href="http://www.nina-jaeger.de/wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/lemur_04.jpg"></a><a rel="lightbox[10]" href="http://www.nina-jaeger.de/wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/lemur_05.jpg"></a></p>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 02:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[analysis]]></category>
		<category><![CDATA[mathe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meiste Zeit lerne ich für irgendwelche Prüfungen, das ist so mein Lebensinhalt zur Zeit. Das ist natürlich eher eine bedauerliche Tatsache. Und wenn man so die Auswahl hat zwischen Schweigen (Gold! Gold!) und dem Argument der Blogfeindgemeinde, zu viele würden schreiben, obwohl sie nichts zu sagen haben, dann ist es dieses Mal im Finale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meiste Zeit lerne ich für irgendwelche Prüfungen, das ist so mein Lebensinhalt zur Zeit.</p>
<p>Das ist natürlich eher eine bedauerliche Tatsache. Und wenn man so die Auswahl hat zwischen Schweigen (Gold! Gold!) und dem Argument der Blogfeindgemeinde, zu viele würden schreiben, obwohl sie nichts zu sagen haben, dann ist es dieses Mal im Finale das Schweigen geworden. Jammern ist schon im Halbfinale ausgeschieden.<br />
Im Moment ist es gerade Analysis. Klausur am Dienstag. Analysis ist voll blöd. Und erinnert mich an mein Mathegelerne vor dem Abi. Man hat die zwei LKs, da ist das Lernen gar nicht so die Pest, weil da dann wenigstens noch ein Funken Interesse mitspielt. Dann ist da das Colloquium, bei dem man viel mehr Lernstoff lernen muss als woanders. Und dann bleibt das Grundkursabi, in meinem Fall Mathe und man muss sich den zähen Kram irgendwie ins Hirn pressen.</p>
<p>Und dann kommt dazu, dass Uni-Mathe arrogant ist und das nervt. Das ist wie bei einer bekannten globalen Kette, die auf den Verkauf von Kaffeeprodukten spezialisiert ist und sich gelegentlich weigert &#8220;Cappuccino&#8221; oder &#8220;groß&#8221; zu verstehen, weil es bitte grande Hot-Fraccu-Creamo-Shaki-ccino-Lite-TM heißt. Und dann gibt es Sandwiches, die öfter nicht mit besonderem Genuss verbunden sind. (&#8220;Sandwich-Lemma&#8221;, für die Outsider) Und dann gibt es Zeug, dass ich biher nur aus Stochastik kannte und ich mochte Stochastik. Aber ich mag auch Erdbeeren und will trotzdem keinen Erdbeersirup in meinem Kaffee, danke. Nein, auch nicht obendrauf.<br />
Und dann gibt es das Summenzeichen, welches ich nicht mag.Es sieht gefährlich aus und macht mit seinem plötzlichen Auftauchen das elementare Verständnis der &#8220;Summe&#8221; kaputt, also sozusagen den ersten Zugang, den man überhaupt zur Mathematik hatte. Psychologisch gesehen ist das wahrscheinlich etwa gleichzusetzen mit der Schlachtung und anschließenden kunstvollen Zubereitung des ersten Haustieres oder so. Außerdem halte ich die Ästhetik von Sigma für anfechtbar. Das ist ein hässliches Teil Zig-Zag mit anderen Dingen drüber und drunter, was immer schlecht ist, denn bekanntlich ist das gemeine Karoraster eines Papierblattes nur bedingt mit solchen Ausbrüchen vereinbar.</p>
<p>Die anderen griechischen Buchstaben sind ganz in Ordnung. Manchmal klingen sie wie Physik, und ich mochte Physik bekanntlich nicht. C-Mal-M-Mal-Delta-Theta! Keine Ahnung, wofür das steht, wohl irgendetwas mit Energie und Wärme, aber so klingt Physik.<br />
Doch dann kam Xi. Man spricht es wohl &#8220;Ksi&#8221;, aber bisher wurden wir über &#8220;Schi&#8221; unterricht. Auch mit dramatischer Dehnung: &#8220;Schi-i&#8221;. (Hat aber nichts mit Schiiten zu tun.) Bei ? frage mich regelmäßig, was durch den Kopf des mathematischen Großmeisters ging, der sich das aus einer Auswahl griechischer Buchstaben aussuchen durfte. Ich halte dieses mit unbekannte Indiviuum bei allem Respekt für seine offensichtliche Leistung für einen bekloppten egoistischen Pseudoexzentriker. ? ist nämlich nicht besonders kompatibel mit meiner Hand. Ich blicke bereits auf eine nicht unerhebliche Gallerie von verreckten Regenwürmern und horizontalem Loopinggekritzel zurück und ich bin der bescheidenen Meinung, dass der Meister des ? das Konzept &#8220;Form Follows Function&#8221; nicht verstanden hat. Beziehungsweise er hat sich absichtlich dagegen gesträubt. Er hat sich für das<em> enfant terrible</em> der Buchstabenauswahl gehalten. (In der kalten Mathematik ist ja sonst so wenig Paltz für<em> enfants terribles</em>) Und selbst trainiert von zahlreichen Schwungübungen, zunächst mit einer improvisierten ?-Schablone, konne der ?-Meister natürlich sein Produkt schon ganz annehmbar auf Papier bringen. Die Früchte seinen jahrelangen akribischen Vorbereitung mir der mathematischen Untersterblichkeit seines Buchstaben als Ziel.<br />
Und keiner kann Xi hübsch hinmalen. Aber keiner gibt es zu: oben erwähnte Eigenschaft mit &#8220;A&#8221;.<br />
Vermutlich gibt es gemeine Übungsbücher zum ?-Malen. So, wie man Kindern das Notenschlüsselzeichen beibringt. Mit dem Unterschied, dass Mathematiker in ihrer Kindheit vielleicht Notenschlüssel gelernt haben, aber kein ?. Ich weiß noch nicht, ob ich eher glauben will, man erfahre die Kunst des Schi-i in verschwiegenen Abendseminaren während des Mathestudiums, oder ob es spezielle ?-Malbücher gibt, die völlig anonym in falschen Schachteln über das Internet zu bestellen sind.</p>
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		<title>Chroniken des Nahverkehrs</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 22:02:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
				<category><![CDATA[münchen]]></category>
		<category><![CDATA[nahverkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist eine Geschichte, die länger als 140 Zeichen ist. Normalerweise ist der Nahverkehr in 140 Zeichen recht gut beschrieben &#8211; passt ja alles rein, wenn es wiedermal irgendwo hängt. Aber heute haben drei rot-weiße Waggons meine Psyche nachhaltig geschädigt und das ist vielleicht ganz erwähnenswert &#8211; besonders für Menschen, deren Alltag von der Benutzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist eine Geschichte, die länger als 140 Zeichen ist. Normalerweise ist der Nahverkehr in 140 Zeichen recht gut beschrieben &#8211; passt ja alles rein, wenn es wiedermal irgendwo hängt. Aber heute haben drei rot-weiße Waggons meine Psyche nachhaltig geschädigt und das ist vielleicht ganz erwähnenswert &#8211; besonders für Menschen, deren Alltag von der Benutzung braver Verkehrsmittel geprägt ist.</p>
<p>Ich begann meine Reise am Marienplatz, da war ich noch sehr fähig, das zu akzeptieren, was mein Verkehrmittel vor hatte, mir vorzusetzen. Auf der Liste der Vergehen gegen den menschenfreundlichen Transport waram heutigen Tag nur eine kleine Tramvollbremsung am Mittag, aber das ist verzeihlich, Ampeln springen eben hin und wieder unerwartet aus dem Gebüsch neben die Schienen.</p>
<p>Sieben Minuten, Wartezeit: auch akzeptabel. Montags variiert meine S-Bahn-Beanspruchungszeit sehr, also muss man nehmen, was so kommt. S-Bahn kommt, gut voll, konnte trotzdem sitzen. Ich sitze sowieso lieber am Fenster, da brauche ich auch mir gegenüber kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich schamlos ausnutze, dass der Großteil der Menschheit für Gangplätze über Leichen geht. (Ein Gangplatz ist aber <em>nur</em> richtig cool, wenn man den Fensterplatz leer lässt. Das ist für die Rock&#8217;N'Roll, für mich ist das Doofheit in der Ausführung.)<br />
Irgendwann stand S-Bahn ein bisschen in der Münchner Wildnis, auch noch okay. Ich habe die S-Bahn nicht gefragt, vielleicht musste sie grasen, vielleicht will sie ihren Passagieren einen Denkanstoß geben, vielleicht war es wieder die diabolische unvoraussehbare Ampel.</p>
<p>Pasing. <span style="text-decoration: line-through;">Pasing ist dieser<em> eine</em> Bahnhof, an dem gerade gebaut wird.</span> Das ist der Bahnhof, der sich schon länger in der Schönheitsoperationsnarkose befindet. Man sieht noch die hübschen grünen OP-Tücher, hier und da, geliftet ist er wohl auch schon (pun intended) aber sonst&#8230;<br />
S-Bahn steht in Pasing.</p>
<p>Und steht.</p>
<p>Und steht.</p>
<p>Durchsage, nicht vom Band. Die haben viel vom Band, sogar das mit &#8220;aufgrund einer polizeilichen Ermittlung&#8221;. Das ist eine subtile Form der Selbst-Beleidigung, zumindest kann man das annehmen. Es gäbe ja keinen Grund, Durchsagen zu bauen, die nie verwendet werden würden.<br />
Diese kam nicht vom Band: es gäbe eine Bahnübergangsstörung in Puchheim. Leider beherrsche ich die Bahnsprache nur in Auszügen, so weiß ich nicht, ob das der Code für eine zickende Schranke oder ein mittelgroßes suizidales Blutbad auf dem Übergang ist. Vermutlich ersteres.<br />
Und dann stand die S-Bahn. Die Administratoren des Bahnhofs München Pasing haben jedoch weder Kosten noch Mühen gescheut und ließen am Nebengleis diverse ICEs ankommen und abfahren um uns optische Phänomen näherzubringen. (Bezugssysteme und so. Physik, bäh.) Wenn ein ICE so anrollte, dass man in der S-Bahn meinte, sie bewegte sich endlich, saßen die Verantwortlichen vermutlichen high-fivend vor ihren Bildschrimen. Richtig bewegt hat sich das S erst nach guten dreißig Minuten.</p>
<p>Weiterer optionaler Stop zwischen Leienfelsstraße und Aubing. Man kennt ja sonst nur die Panaromazwischenstationen bei Schneefall &#8211; in der Dunkel- und Schneefreiheit ist hier allerding der Sinn dahin. (Sollte man vielleicht einmal dem Verantwortlichen dieser in den Grundzügen zweifelsohne genialen Marketingidee sagen&#8230;)<br />
Fünf Minuten.</p>
<p>Und dann probierte der Kutscher einmal aus, was passiert, wenn man die S-Bahn ein bisschen peitscht. Er hat vermutlich ausgeholt und geschrieen: &#8220;I put the &#8216;Schnell&#8217; back into &#8216;S-Bahn&#8217;!&#8221; und dann trat er dieses unbenutzt aussehende Pedal, oder was auch immer zu einer S-Bahngrundausstattung gehört, ganz durch. Und trieb das Vieh Richtung Puchheim. Und dann trat er das abgenutztere Pedal durch, aber er schaffte es doch nicht ganz.<br />
Für die, die daran zweifelten: Eine S-Bahn kann rückwärts fahren. Und so vollzog sie ihre Kür mit Bravour. Die Einwohner Puchheims, die bereits beim ersten passieren ihres Bahnhofs aufgestanden waren, zeigen bedauerlicherweise keinen Respekt für das Fahrrichtungenrepertoire ihres Personenzuges. War gut, als die Banausen endlich ausstiegen. Eingestiegen ist der Duft von den Bremsen holländischer Wohnmobile am Zirler Berg.</p>
<p>Die S-Bahn weinte leise.</p>
<p>Abschließend folgt eine Illustration, welche ich im Zuge einer Maltherapie zur Vewältigung des Erlebten anfertigte. Das Original zeigt einen Nahverkehrszug mit seinem enigmatischen Grinsen und einen bösen S-Bahn-Chauffeur. (S-Bahn-Chauffeure sind nicht böse. Dies ist künstlerische Freiheit.) Er trägt eine Krone mit einem S unf grault seine dicke Perserkatze, in diesem Fall eine kleine S-Bahn. Dies sind nämlich die Insignien des Anführeres der Dunklen Seite des Nahverkehrs.  Gerne hätte ich ihm eine Darth-Vader-Maske gemalt, aber das stand nicht in meiner kreativen Macht, also musste als Ersatz die Krone hinhalten. (EDIT: Etwaiige Zufälle, wie ich erst heute morgen feststelle sind tatsächlich zufällig und unbeabsichtigt. Die Krone ist <em>wirklich</em> keine Anspielung, so wissend war ich zu dem Zeitpunkt gar nicht, und deshalt auch nicht als solche zu betrachten.) Der sitzt hauptberuflich in seinem HQ im Keller der ICE-Waschanlage und war neben diesem kulturellen Event auch für folgende andere Ereignisse verantwortlich &#8211; deshalb die Quartettoptik:  (a) Polizeiliche Ermittlung am Ostbahnhof (Mittwoch stadteinwärts an der Hackerbrücke pausiert) (b) Notarzteinsatz an der Hackerbrücke (Donnerstag, stadtauswärs am Stachus gewartet) (c) Weichenstörung an der Donnersberger Brücker (Donnerstag, stadtauswärts, immer noch Stachus)</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-865" title="quarter" src="http://www.nina-jaeger.de/wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/quarter.jpg" alt="quarter" width="450" height="450" /></p>
<p>Achja, die hässliche Optik ist Absicht. Wollte es zuerst ganz analog anfertigen, traute aber dme Lesbarkeitsgrad meiner handschrift bei dieser Größe nicht über den Weg.</p>
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		<item>
		<title>Menschen, Bilder, Emotionen</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 02:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Vorgestern war ja Silvester. Und ich könnte jetzt etwas Thematisches auf die Beine stellen oder weiter über Australien berichten. Das Publikum, dass ich mir soeben vorstelle hat sich per Handzeichen für was Thematisches entschieden. Wie in der Schule, haben sie gesagt, &#8220;Och Niiiina.. aber es war doch Silvester! Wir können auch wann anders weitermachen&#8221;. Dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-861" title="silvestre" src="http://www.nina-jaeger.de/wordpress/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/silvestre.jpg" alt="silvestre" width="450" height="200" /></p>
<p>Vorgestern war ja Silvester. Und ich könnte jetzt etwas Thematisches auf die Beine stellen oder weiter über Australien berichten. Das Publikum, dass ich mir soeben vorstelle hat sich per Handzeichen für was Thematisches entschieden. Wie in der Schule, haben sie gesagt, &#8220;Och Niiiina.. aber es war doch Silvester! Wir können auch wann anders weitermachen&#8221;. Dann machen wir halt wann anders weiter. Ihr habt gewonnen.</p>
<p>2009. Was gab&#8217;s eigentlich?</p>
<p>Letztes Jahr um die Zeit bedeutungsvoll als <strong>das Jahr mit dem Abitur </strong>bezeichnet, obwohl das Abitur natürlich gar nicht so schlimm ist. Das sagen ja alle. Mein persönlicher Wahrheitsvorschlag ist, dass die Abiturprüfungen natürlich recht unschrecklich sind, das was <em>davor</em> kommt, &#8220;abiturrelevant&#8221; im Minutentakt und die Präsentation von dem Wort mit A als Ziel der dreizehn Jahre davor,<em> das</em> ist unschön. Vermutlich muss ein bisschen Psychoterror sein, fördert ja auch die Lernmotivation. Aber es ist keine mindestens neun Jahre aufwiegende Todesprüfung. Ich muss das jetzt sagen, wie stünde ich denn da, mit meinen zwei jetzt für mich quasi irrelevanten Leistungskursfächern und meiner seltsamen (neutral genug?) Colloquiumsprüfung, der nun als Schwank Massen begeistert? <img src='http://www.nina-jaeger.de/awesome/IAMOFFTOLOUISIANA/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Und beim Schnitt ist der Feinschliff sowieso egal. Bis auf die, die in den medizinischen Bereich wollen, sind alle, die ich kannte, irgendwo da hingekommen, wo sie hinwollten, obwohl es fast überall einen NC gab.</p>
<p>Ich hatte lange frei. Habe die Zeit genutzt, unnützes Wissen anzureichern. Für unnützes Wissen geographischer Art ist <a href="http://www.sporcle.com/games/category/geography" target="_blank">Sporcle</a> ganz hilfreich, vorrausgesetzt man man hat kein Problem mit der englisch Sprache. Aber keine Sorge, irgendwann hat man auch <em>Kyrgyzstan</em> intus, und dann kommt es auch nicht mehr schlimmer. An guten Tagen schaffe ich alle Länder der Welt, allerdings auf Papier (bei porcle wird es dann zu chaotisch) und sortiert nach Kontinenten. Als nächstes sind die Hauptstädte dran, das kommt mir viel schwerer vor als die Länder. Liegt wohl daran, dass man viele noch <em>nie</em> gehört hat. Manche klingen wenigstens nett&#8230; bisher bestand mein Angebergut aus Ouagadougou (Burkina Faso),  Bandar Seri Begawan (Brunei) und vielleicht noch Phnom Penh (Cambodia&#8230; bzw. &#8220;Kambodscha&#8221;?) aber mindestels genauso toll sind wahrscheinlich Tegucigalpa (Honduras), Paramaribo (Suriname) und Funafuti (Tuvalu).. und so weiter. Kein besonders unterhaltsames Thema für andere Leute als mich selbst, nehme ich an.</p>
<p>Ich war das erste Mal auf der <strong>Südhalbkugel</strong>. Und innerlich total beleidigt, dass bei der Äquatorüberquerung kein Wort gesagt wurde und der Äquator nicht einmal auf den Inflight-Monitoren eingezeichnet war. Traurig, traurig.</p>
<p>Dieses Jahr wurde mir zwar nicht mein ganzes bilderzeugenes Equipment gestohlen, ich habe mich aber selber mit strategisch guten Liegenlassungsmethoden enteignet. Bilanz: Eine Speicherkarte mit einem Teil Urlaubsbildern (fasthundert, auschließlich Singapur.) die im Flugzeug wohl aus der Tasche gefallen sein muss und meine kleine wasserdichte Kamera, die in München irgendwo beim überhetzten Weihnachtseinkaufen abhanden gekommen ist. (Fremdeinwirkung hier allerdings nicht ausgeschlossen.)</p>
<p>Nenneswerte musikalische Stücke meiner Version von 2009:</p>
<ol>
<li><strong>Harvey Danger &#8211; Flagpole Sitta</strong> aus dem Jahre 1998. Das lief ziemlich oft und ziemlich laut, als ich an der Abizeitung saß und gelegentliches mitbrüllen des Textes förderte mein Schaffen enorm. Höre ich natürlich jetzt auch noch gerne, aber Mitbrüllen geht so selten. Und da der Song auch nicht mehr der aktuelleste ist, stehen die Chancen für gemeinschaftliches Brüllen auf gesellschaftlichen Ereignissen sehr schlecht. Was wirklich schade ist.<br />
Außerdem gibt es dazu, habe ich auch schon irgendwann einmal verlinkt, glaube ich, die <a href="http://vimeo.com/173714" target="_blank">Großmutter des populären LipDubs</a>, und ich mag LipDubs. (Und ja, ich kenne den LMU LipDub, allerdings mag ich den nicht so, der Text <em>scares the shit out of me</em>, oder was auch immer genau das auf Deutsch heißen würde.)</li>
<li><strong>Ingrid Michaelson &#8211; You and I</strong> Ja, Ingrid Michaelson muss selbstverständlich in die Liste. &#8220;You and I&#8221; war vermutlich der Song von ihr, der das ganze Jahr in den oberen Wiedergabeplätzen war, vermutlich, weil man ihn mit einen zweieinhalb Minuten und der Ukulele und dem Geklatsche und dem einfachen Text und dem mitsingenden Kerl in der zweiten Strophe und den noch mehr mitsingenden Leuten am Ende immer hören kann. Wer es hören mag: Es ist immer noch auf <a href="http://www.myspace.com/ingridmichaelson" target="_blank">MySpace</a>, ganz unten</li>
<li><strong>Cœur de Pirate &#8211; Comme des Enfants</strong> Das hat mir Anne eingebrockt, die nach ihrem Frankreichurlaub arme Passanten wie mich mit YouTube Links zu französischen Videos beglückte. Cœur de Pirate war auch dabei, und weil ich das gut fand, war ich da hörte, kaufte ich mir das Album. Mittlerweile sind da nicht nur &#8220;Comme des Enfants&#8221;, sondern auch <strong>Printemps</strong>, <strong>Francis</strong> und noch ein paar mehr, die im iTunes-Zähler <em>100</em> stehen haben. Französisch habe ich ja auch einmal gelernt, allerdings verstehe fast kein Wort. Das ist eine gute Möglichkeit, sich das bewusst zu machen. Es hilft ein bisschen, um ein wenig Französisch wiederherzustellen. <em>Le jour où dans tes lunettes mon regard s&#8217;est plongé</em> (aus &#8220;Printemps&#8221;) ist sicher ein schöner Satz, es kommt ein Gegenüber mit Brille vor (was in der Popkultur sehr selten besungen wird, deshalb klasse)&#8230; <em>a</em>ber dann ist Schluss mit der Kenntnis <em>plonger </em>heißt vielleicht &#8220;(ein)tauchen&#8221;, laut dem legendären Larousse, das ich seit mehreren Jahren nicht reöffnet habe, gibt es eine Bedeutung direkt zu <em>regard</em>: &#8220;qui est dirigé vers ce qui est situé au-dessous.&#8221; der zu dem geleitet wird, was sich tiefer befindet? Und das heißt&#8230; ? Weiter: &#8220;où&#8221; heißt &#8220;wo&#8221; gemäß &#8220;Auf der Oder schwimmt kein grave.&#8221; nun passt mir das &#8220;wo&#8221; aber nicht zu einer offensichtlichen Zeitangabe. Ist das irgendeine bescheurte inverse Struktur? Egal, für mich heißt das jetzt:  <em>Der Tag,</em> <em>an dem meine Aufmerksamkeit von deiner Brille (zu dir) hinunter abgelenkt wurde</em>.<em> </em>(Ergibt begrenzt Sinn, der Kontext ist ein wenig &#8220;Super Trouper&#8221;.) <a href="http://www.coeurdepirate.com/videos/" target="_blank">Homepage</a>.</li>
<li><strong>Peter Fox &#8211; Alles Neu</strong> War unser Abiintrovideolied. War ursprüglich, glaube ich, sogar mein Senf. So in der Theorie. Haben die, die mitgemacht haben, ganz großartig gemacht umgesetzt, während ich in Druckereibüros herumhing.  Die Tatsache, dass das für diesen Zweck verwendet wurde, fördert übrigens die Textkenntnis. (Gemeinschaftliches Brüllen!) Und Peter Fox ist auch klasse. Das könnte ich jetzt auch voller Stolz präsentieren, aber es ist im großen weiten Internet nicht verfügbar. Die Menschen mit der Exekutivgewalt haben es nur in unser ehemaliges Stufenforum geladen. Wir leben ja immernoch in dem <em>your country</em>, mit dem YouTube einem den Tag versauen kann in dem diverse Anwälte ganz lustige Gesellen sind.</li>
<li><strong>Wir sind Helden &#8211; Müssen nur wollen </strong>Muss auch erwähnt werden, war ja mein persönliches &#8220;Abilied&#8221;, aka die dreißig Sekunden Musik, die abgespielt wurden, als ich das Vergnügen hatte, von meinem Abiturfeiersitzplatz auf die Bühne zu schreiten. Für Laien dieser Sparte, Text des ausgewählten Abschnitts lautete: &#8220;Eine Hand in den Sternen, die andere im Hintern vom Vordermann / Das ist das Land der begrenzten Unmöglichkeiten/ wir können Pferde ohne Beine rückwärts reiten / Wir können alles was zu eng ist mit dem Schlagbohrer weiten / können glücklich sein und trotzdem Konzerne leiten&#8221; und so weiter. Weil mir letztendlich das Abitamtam auch auf die Nerven ging, beziehungsweise dass In- und Output sich odt so unterschieden. (Und die Helden super sind) Hach, was bin ich gesellschaftskritisch.</li>
</ol>
<p>Das war thematisch.</p>
<p>PS &#8220;Gemeinschaftlich Brüllen&#8221; ist keinesfalls mit dem Gesang von Individuen mit nicht unerheblichen Mengen von Alkohol in ihren Organismen. Gemeint ist das gemeinsame Mitsingen eines Liedes, an dem auch Menschen teilnehmen, die bei der Verteilung der gesanglichen und besonders melodischen Fähigkeiten vernachlässigt wurden (z.B. ich), dies führt automatisch zu erhöherter Lautstärke und Abnahme der akustischen Ästhetik.</p>
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